Rotkehlchen

Monitoring häufiger Brutvögel (MhB)
Hier geht es um kontinuierliche Bestandserfassung häufiger und weit verbreiteter Brutvogelarten in der Normallandschaft. Sowohl die Erfassung im Gelände als auch die anschließende Auswertung der Daten erfordert eine gewisse Erfahrung. Die Kartiererinnen und Kartierer müssen über sehr gute Artenkenntnisse verfügen, um die Erhebungen ordnungsgemäß durchzuführen. Anhand der hier gewonnenen Daten sind Aussagen zur Bestandsentwicklung der erfassten Brutvogelarten möglich. Voraussetzung ist eine ausreichend große Abdeckung der verfügbaren Probeflächen. Diese sind vom Statistischen Bundesamt festgelegt und gewährleisten eine repräsentative Abdeckung relevanter Lebensräume in Rheinland-Pfalz. Für eine zuverlässige Datenauswertung ist ein Vergabestand von 60–70 % wünschenswert, d. h. mind. 90 von derzeit 150 verfügbaren Probeflächen sollten in jedem Jahr erfasst werden, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten. Hier suchen wir dringend noch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!
Die Probeflächen umfassen jeweils exakt 1 km² und auf der Fläche erfolgt die Erfassung entlang einer zu Beginn festgelegten Route (im Mittel ca. 2–3 km Länge). Diese Route wird pro Jahr viermal in vorgegebenen Zeiträumen begangen, um die Vogelbestände zu erfassen. Pro Begehung ist ein Zeitaufwand von etwa zwei bis drei Stunden erforderlich. Im Optimalfall übernimmt der/die Bearbeiter/in die abschließende Auswertung eigenständig. In Ausnahmefällen kann die Projektkoordination bei der Auswertung unterstützen – sprechen Sie uns an! Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird nach Abschluss der jeweiligen Kartiersaison eine Aufwandspauschale gewährt.
Weitere Informationen zum MhB, inklusive verfügbarer Probeflächen in Rheinland-Pfalz und Möglichkeit der Anmeldung, gibt es hier. Das MhB in Rheinland-Pfalz koordiniert und betreut Peter Ramachers.


Programmsteckbrief

Monitoring häufiger Brutvögel (MhB)

Erfasste Art(en)

Alle im Zählgebiet vorkommenden Arten

Erforderliche
Kenntnisse

Sehr gut, sichere optische und akustische Bestimmung der vorkommenden Arten, Fähigkeit seine Umgebung konzentriert auf diese Arten zu prüfen

Methode

Linientransekt (Revierkartierung) (2‒4 km)

Zählgebiete

Vorgegeben (1 km2 repräsentative Zufallsstichprobe)

Anzahl Kontrollen

4 × pro Brutsaison (ca. Sonnenaufgang bis Vormittag)

Erfassungszeitraum

Mitte März bis Mitte Juni (10.3.‒20.6.)

Erfassungsdauer

2‒3 h je Kontrolle (abhängig von Lebensraum und Streckenlänge)

Datenmeldung

Übermittlung der Revierauswertung per E-Mail/Post, digitale Erfassung per App oder nachträgliche Digitalisierung ebenso möglich wie voll­ständig analoge Durchführung

Teilnehmer/-innen gesucht

Ja: Westeifel, Rheinhessen, Pfalz (bitte kontaktieren Sie den Koordinator)

Koordinator

Peter Ramachers (p.ramachers@t-online.de)


Erfassung der Brutvögel

Erfassung der Rast- und Gastvögel