Nach der Brutperiode ist vor der Wasservogel-Saison – Zähltermine für die Erfassungsperiode 2020/21

Die Erfassungsprogramme der Brutvögel für das Jahr 2020 sind abgeschlossen, aber die „WasservogelzählerInnen“ stehen bereits in den Startlöchern und fiebern der neuen Zählsaison entgegen. Alle Beteiligten haben in der zurückliegenden Brutsaison Großartiges geleistet (s. u.) ‒ trotz Corona-Pandemie.

Zum Start der Wasservogel-Zählsaison 2020/21 sind 297 Zählgebiete online, wovon lediglich 43 Gebiete nicht besetzt sind. Mittlerweile ist auch in Rheinland-Pfalz die Datenerfassung mittels App (via Smartphone oder Tablet) direkt am Gewässer möglich.

Zähltermine Wasservogelzählung und Kormoran-Schlafplatzzählung
Saison 2020/2021

13.09.2020
18.10.2020 auch Internationale Goldregenpfeifer-Zählung (inkl. Kiebitz und Gr. Brachvogel)
15.11.2020
13.12.2020
17.01.2021 Internationale Wasservogelzählung (internat. Mittwinterzählung)
14.02.2021
14.03.2021
18.04.2021

Im MhB, der „Königsdisziplin“ des Vogelmonitorings, zeigen sich deutliche Fortschritte. Die Anzahl bearbeiteter Probeflächen stieg in Rheinland-Pfalz von 38 im Jahr 2018 auf inzwischen 67 Flächen, für die Anfang 2020 Kartierungsunterlagen versendet wurden. Im gleichen Umfang stieg auch die Anzahl der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Besonders erfreulich ist die stark ansteigende Anzahl von Frauen, die am MhB teilnehmen.

Mit der deutschlandweiten Etablierung der MsB-Module seitens des DDA ließen sich auch in Rheinland-Pfalz entsprechende Erfassungsprogramme einrichten, die sich in den letzten beiden Jahren eines guten Zuspruchs durch die ehrenamtlichen Kartierenden erfreuen:

MsB-Modul Startjahr Zählgebiete 2020*
Purpurreiher 2018 10
Graureiher 2019 56
Wachtelkönig 2020 30
Wiesenlimikolen (nur Kiebitz) 2021 in Vorbereitung
Spechte 2020 33
Saatkrähe 2019 181
Uferschwalbe 2020 56
Zaunammer 2019 24

* Stand zu Beginn der Saison (angemeldete Zählgebiete).

Für das nächste Jahr sind bereits zusätzliche Erfassungsprogramme in Vorbereitung (Arten der Binnengewässer, Fließgewässer und Schilfbrüter), während laufende Programme weiter optimiert werden, z. B. Implementierung digitaler Erfassungsmodule für Spechte, Zaunammer und Kiebitz.

Für alle Monitoring-Programme sind weitere Mitarbeiter stets sehr willkommen, um für alle Arten mittelfristig möglichst repräsentative Daten zur Bestandsentwicklung zu erhalten. Interessierte wenden sich bitte an die Landeskoordinatoren. Dank der großen Unterstützung unserer ehrenamtlichen Vogelbeobachterinnen und -beobachter ist das Vogelmonitoring in Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg. Bleiben Sie dabei oder schließen sie sich uns an! Nähere Informationen und Ergebnisse enthält der nächste Monitoring-Bericht für 2020 (den Bericht für 2019 gibt es hier).

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